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Stadtarchiv der Hansestadt Stralsund
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1. Urkunde
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Bestand:
Signatur:
StU 0301
Aussteller:
Regest:
Papst Clemens VI. an den Abt von Eldena, den Domdekan von Cammin und den Archidiakon von Bevensen in der Diözese Verden: Nach dem Tod des Pfarrers Otto Slore in Stralsund hat Herzog Bogislaw V. als Patron bzw. haben dessen Vormünder Graf Burchard von Schwalenberg und Ritter Friedrich Post aus der Paderborner bzw. Mindener Diözese den Konrad Witte als Pfarrer präsentiert. Der Archidiakon von Tribsees, Ludolf von Bülow, verweigerte aber die Zustimmung mit der Behauptung, daß das Patronat dem Bischof von Schwerin zustehe und ernannte seinen Bruder Heinrich von Bülow, damals Domherr in Schwerin, zu Pfarrer. Der Herzog wandte sich darauf an den Erzbischof von Bremen als Metropolitan, der dem Propst Johann von Itzehoe die Sache übertrug. Dieser entschied für den Herzog und Konrad Witte und legte der Gegenpartei Stillschweigen auf. Da diese sich aber nicht fügte appellierte der Herzog an Papst Benedikt XII., der die Sache dem Bernardus de Novodompno, Thesaurar Turoneans übertrug. Vor diesem erschienen mag. Eghardus de Bremis alias de Lebeke als Vertreter des Herzogs und Heinrich von Fritzlar als der Heinrichs, und während die Verhandlungen schwebten, starb Bischof Johann von Schwerin und wurde durch Heinrich von Bülow zu dessen Nachfolger geweiht. Nach verschiedenen vergeblichen Terminen entschied Bernardus zu Gunsten des Herzogs und Konrad Witte. Nun appellierte Heinrich an Papst Clemens VI. Dieser beauftragte mag. Amanevus de Casis canon Cathalauneus, dann dem mag. Oliverus de Cereto dun st. Harii Pictaviens. Dieser verwarf die Appellation Heinrich und anerkannte das Urteil Bernhards, Der Papst beauftragt nunmehr die Eingangs genannten, das Urteil zu verkündigen und Konrad in den Besitz der Stralsunder Pfarre einzuführen.
Laufzeit/Datierung/Jahr:
30.06.1346
Datumszitat:
Ausstellungsort:
Beglaubigung:
Material:
Klassifikation:


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